Gemeinsames Wohnen Karmelkloster e.V.

Im Moment stehen keine freien Wohnungen zur Verfügung ( Stand Nov. 2019)


Die Bauliche Struktur unseres Wohnprojektes

Die Wohnanlage ist 10000 qm groß. Hinter den denkmalgeschützten Mauern des ehemaligen Karmelklosters wurden im Altbau 29 Wohnungen, drei Büros und ein Gemeinschaftsraum mit insgesamt ca. 2400 qm Wohnfläche gebaut.

In einem angrenzenden Neubau entstanden 21 Wohnungen auf 2400 qm Wohnfläche und im Klostergarten 16 Reihenhäuser. Die Neubauten wurden mit der Denkmalbehörde respektvoll gegenüber den alten Klostergebäuden abgestimmt.

Das gesamte Gelände mit altem Baubestand wurde zu einer gemeinschaftlich genutzten und zusammenhängenden Gartenanlage umgestaltet. Den Kindern steht ein geschützter Spielplatz zur Verfügung. Das gesamte Gelände wird von historischen Klostermauern nach außen hin begrenzt.  Alle Autos werden in der gemeinsamen Tiefgarage untergebracht - das Wohngelände ist autofrei.

Wohnen im ehemaligen Karmelkloster

Der Verein “Gemeinsam Wohnen Karmelkloster e.V.” informiert  über Wohnmöglichkeiten im Projekt, vergibt selbst jedoch keine Wohnungen. Das hängt mit der Eigentumsstruktur in unserem Wohnprojekt zusammen.Es gibt, neben den selbstbewohnten Eigentumswohnungen / Häusern auch einige wenige Wohnungen, die von den Eigentümern vermietet werden. Hierbei gehen Interessenten die üblichen Rechte und Pflichten eines Mietvertrags ein. Es gibt Mietwohnungen zwischen ca. 38 und 120 qm  Nicht alle Mietwohnungen sind barrierearm, teils haben sie eine Treppe zur Galerie oder es sind Maisonettewohnungen.
Rückblickend kann man sagen, dass im Durchschnitt etwa 1 Wohnung pro Jahr frei wird.

Mehr Informationen finden sie hier.

https://www.wohnprojekte-portal.de

https://www.bonn.de/themen-entdecken/soziales-gesellschaft/innovative-wohnformen.php






Die Gründungsidee der Architektengemeinschaft Fischer/von Kietzell

Den Aufzeichnungen der Architekten entnehmen wir:

"Der Gemeinschaftsgedanke soll baulich durch einen Gemeinschaftsraum sowie einen Gästeraum und den gemeinsamen Klostergarten formuliert werden, um den die zur Gemeinschaft gehörenden Bauten quasi einen Kreis bilden" so Jürgen von Kietzell und Klaus Fischer ergänzt: "Außerdem ist die  Art des Wohnungsangebotes, das von Kleinwohnungen für Singles über Familienhäuser bis hin zu Angeboten für Wohngemeinschaften reicht, prädestiniert für eine gemischte Gemeinschaft - nicht zuletzt von Alt und Jung. Wir wollen weder ein weiteres Altenghetto noch eine andere ghettoartige Nachbarschaft schaffen."

Hauptsächlich jedoch solle der Gemeinschaftsgedanke von den Interessenten bzw. den späteren Bewohnern mit Leben gefüllt werden, betonen beide Architekten und fahren fort: "Für alte Menschen und solche, die es hier werden wollen, erhalten die Wohnungen altengerechte Ausstattungen. Jede Wohnung ist mit einem Aufzug zu erreichen und die spätere Pflege wird eingeplant. Günstig ist für uns die Nähe zum Altenpflegeheim gegenüber."

Im Park werden Neubauten als Einfamilienhäuser, Maisonettewohnungen und Etagenwohnungen entstehen. "Die Integration der Generationen ist eine große Chance zur gegenseitigen Hilfe: etwa beim Einkaufen für die Alten oder das Kinderhüten für die Jüngeren", so von Kietzell.

Erste InteressentInnen und deren Ideen

Eine Gruppe Gleichgesinnter auf der Suche nach neuen Wohnformen gründete eine Initiative. Dabei stieß sie auf die Architekten Fischer und von Kietzell. Aus der Interessentengruppe wird eine Projektgruppe mit regelmäßigen Treffen.

Ein Investor und Visionär

Hans-Joachim Quadt als maßgeblicher Investor und Visionär engagierte sich stark für die Umsetzung des Konzeptes Gemeinsames Wohnen und nachhaltiges Bauen.

Seine Vorstellungen an 'zukunftsfähige Lebensräume' formulierte er auf vielen Tagungen und in einschlägigen Veröffentlichungen. (z. B. im Fachblatt "Wohnung + Gesundheit", 6/99, Nr. 91, S. 9-12).

Der Verein wird gegründet

Anfang 1999 wird der Verein „Gemeinsam Wohnen Karmelkloster e.V.“ gegründet. Die Gründung war Voraussetzung für die finanzielle Unterstützung durch das Land NRW für den Ankauf des Gemeinschaftsraums. Das Land NRW übernimmt 80% des Kaufpreises mit der Auflage einer Öffnung nach außen.

Der Verein als Eigentümer des Gemeinschaftsraums will das Angebot dieses Wohn- und Lebensraumes so gestalten, dass verschiedene Generationen zusammenleben, sich ergänzen und einander unterstützen.